05.07.2014
Pressespiegel

Eine Plattform für die Ortenau

Erstellt von Mittelbadische Presse

Marketing-Club schreibt 2. Marketingpreis aus / Wirtschaftsregion präsentieren und fördern

Marketing wird in engeren Märkten immer wichtiger. Die neuen Medien spielen eine größerwerdende Rolle. Der Marketing-Club Ortenau/Offenburg schreibt auch deshalb den 2. Ortenauer Marketingpreis aus. Ein Interview der Mittelbadischen Presse mit dem Club-Präsidenten Duschan Gert und dem Geschäftsführenden Vorstand Rainer Waltersbacher. Von Christoph Rigling Der 2. Marketingpreis steht an. Warum die Neuauflage? GERT: Im vergangenen Jahr war die Premiere des Ortenauer Marketingpreises ein großer Erfolg. Wir wollen jetzt die Erfolgsstory fortschreiben. WALTERSBACHER: Die Resonanz auf die Ausschreibung war hervorragend. Also, da ist eine Neuauflage schon Pflicht. Hinzu kommt, dass wir die Bedeutung des Marketings herausstellen möchten. Wir schreiben Unternehmen an, ob sie sich der Jury des Marketing-Clubs stellen wollen. Und bei der Suche nach Firmen ist mir wieder die enorme Vielfalt an Unternehmen aufgefallen. Das ist ein riesiges Potential für das Marketing. Keine Angst, dass die Ideen ausgehen? GERT: Nein, die Vielfalt der Unternehmen in der Ortenau ist enorm. Und Marketing muss an den Themen und am Puls der Zeit sein. Man muss sich da auch immer wieder neu erfinden. Wir werden in der Zukunft Dinge nicht mehr so machen können, wie wir es in der Gegenwart tun. Wichtig ist es, die Marke eines Unternehmens strukturiert weiterzuführen. Die Leistung wird nicht mehr ausreichen. Die Marke muss in die Welt hinausgetragen werden. Gerade vor diesem Hintergrund sehe ich den Marketingpreis als Instrument, um das Bewusstsein der Branche zu schärfen. Was wird in der Zukunft beim Marketing keinen Platz mehr haben? GERT: Die Kommunikation wird sich verändern. Wir werden verstärkt auf Einzelkunden eingehen. Das Gießkannen-Prinzip »Ich mal eine Anzeige« wird nicht funktionieren. Das reicht nicht mehr aus. Sondern? GERT: Wir müssen den richtigen Mix finden. Die Anzeige muss durch einen Spot ergänzt werden. Es geht um crossmediales Marketing, ansonsten spricht man bestimmte Kunden nicht mehr an. Die jungen Kunden benötigen noch mal ein völlig anderes Marketing. Die brauchen Guerilla-Marketing. Was ist das denn? GERT: Da geht es um die Nutzung der neuen Medien, also Internet, Facebook, Twitter. Wie muss man sich das vorstellen? GERT: Von Schwarzwaldsprudel haben wir bei Facebook über den Geschmack einer neuen Sprudelsorte abstimmen lassen. Innerhalb von 14 Tagen haben 15 000 User gevotet. Facebook, Herr Waltersbacher, ist jetzt für einen Maschinenbauer wie Sie doch etwas weiter weg? WALTERSPACHER: Also, das Internet ist auch für uns sehr wichtig. Die Branche mag zwar konservativer sein, aber die Menschen sind die gleichen. Und wer sich im Privatleben im Internet informiert, wird das auch beruflich tun. Wir müssen auch dort als Maschinenbauer präsent sein. Welche Rolle spielten Social Media bei der vergangenen Ausschreibung? WALTERSBACHER: Das war auf jeden Fall ein Thema. Der Marketing-Club ist auch auf Facebook rege vertreten. Und bei den Nominierten war es die Anwaltskanzlei Nickert, die gerade im Internet präsent ist. Marketing, so sagen Experten, ist zu 50 Prozent rausgeworfenes Geld. Wie lässt sich das Geld effizienter einsetzen? GERT: Wenn ich das wüsste, dann wäre ich schon Milliardär. Bestimmte Marketing-Aktionen lassen sich auch heute nicht messen. Wenn jemand im Guerilla-Marketing unterwegs ist, lässt sich der Erfolg nicht messen. Man kommt damit ins Gespräch, ob daraus dann irgendwie Kunden werden, lässt sich nicht feststellen. Nachfrage und Umsatz entwickeln sich auf einmal. Ausschlaggebend, so denke ich, ist das auf Kunden zurechtgeschnittene Gesamtpaket an Maßnahmen. Gibt es Lieblingskampagnen von Ihnen - außer die eigenen? GERT: Ich mag das »Supergeil« von Edeka. Das läuft bei Youtube und ist grandios. 11 Millionen Klicks. WALTERSBACHER: Und das Tolle daran, das Video wurde gar nicht beworben. Es gibt noch eine andere Welt, die nicht so glamourös wie das Internet ist. Was macht ein Bäcker, der vier Konkurrenten vor Ort hat? Auf welche Brotsorte spezialisiert er sich? Das sind die richtig spannenden Dinge, bei denen eine Kampagne auch direkt am Umsatz messbar wird. GERT: So lässt sich mit Marketing die Marke des Bäckers strukturieren und herausarbeiten. Der Marketingpreis ist die Plattform, solche Kampagnen zu präsentieren.

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