28.07.2021
Pressespiegel

Offenburg setzt auf das Euroticket

Erstellt von Mittelbadische Presse

Für 1,50 Euro können Fahrgäste künftig eine Strecke mit dem Bus im Stadtgebiet fahren. Wer eine

„Vierer“-Karte kauft, spart noch mehr: Dann kostet die einzelne Fahrt nur noch einen Euro

„Endlich ist es so weit!“, freute sich Offenburgs Oberbürgermeister Marco Steffens am Dienstag. Stadt und Technische Betriebe (TBO) haben die „Einer“-Fahrkarte auf den Weg gebracht. Aufgrund der Pandemie habe man die Einführung des Eurotickets in das Jahr 2021 verschoben, „schließlich sollten die Leute in dieser Zeit nicht unbedingt in einem Bus unterwegs sein“, erklärte Steffens. Nun sei es aber an der Zeit, den Weg in Richtung Normalität zu finden.

In 45 Minuten

Angeboten werden ab dem 1. August zwei Möglichkeiten: Das „Einer“- und das „Vierer“- Ticket. Beide Fahrkarten gelten jeweils für eine Strecke und ab 9 Uhr bis Tagesende, berichtete Reno Beathalter (TBO). Das „Einer“-Ticket kostet 1,50 Euro und kann nur beim Busfahrer gekauft werden. Das „Vierer“-Ticket hingegen sei eine Streifenkarte: Vier Mal könne damit eine Strecke gefahren werden – auch ein Umstieg oder eine Unterbrechung sind erlaubt. Allerdings müsse das Ganze innerhalb von 45 Minuten geschehen, betonte Beathalter. Für das „Vierer“ werden vier Euro fällig, es kann im Bürgerbüro erworben werden. Normalerweise kostet eine Fahrt mit dem Stadtbus für Erwachsene 2,50 Euro, rechnete der Geschäftsbereichsleiter Liegenschaften vor. Die Stadt schieße also einen Euro zu, beim „Vierer“ seien es sogar sechs Euro. Wichtig sei, dass die Tickets nur im Stadtgebiet gelten, erklärte Beathalter. Einzige Ausnahme sei die eine Station von Zunsweier nach Diersburg. „Hier übernimmt die Gemeinde Hohberg die Kosten“, schilderte er. Wer das Stadtgebiet verlässt, müsse ein neues Ticket kaufen. Die „Vierer“-Karte wird beim Busfahrer entwertet, während das Einzelticket direkt ab der Fahrt gilt. Man wolle im Blick halten, wie viel Aufwand das für den Fahrer bedeute – „verzögert sich die Fahrt, müssen wir überlegen, Entwerter in den Bussen nachzurüsten“, blickte er in die Zukunft. Gerade deshalb habe man sich auch dazu entschlossen, die „Vierer“-Tickets im Bürgerbüro zu verkaufen. Ein digitales Ticket gibt es bislang noch nicht, räumte Beathalter ein.

Angebote schützen

Man habe sich Gedanken gemacht: Dass das Ticket erst ab 9 Uhr (außer am Wochenende und an Feiertagen) gilt, „dient dem Schutz vor Kannibalisierung der anderen angebotenen Fahrkarten wie Job- und Schülerticket“, erläuterte Beathalter. Und das „Einer“ sei etwas teurer, „damit nicht alle Fahrten beim Busfahrer gekauft werden und die Taktung beeinflusst wird.“ Offenburgs Verkehrs-Chef Thilo Becker berichtete, die neuen Tickets seien eine Maßnahme von vielen, die im „Aktionsplan ÖPNV“ zusammengefasst sind. Der Tarif sei ein wichtiges Feld, auch im Landkreis werde das Thema vorangetrieben. Er kündigte an, dass weitere Angebotsverbesserungen mit dem Fahrplanwechsel im Dezember kommen sollen (siehe „Info“). Steffens ergänzte: „Wir haben alle Kapazitätserweiterungen, die wir vertraglich mit der SWEG ausreizen konnten, ausgereizt.“ Er sei froh darüber, dass auch der Gemeinderat mitziehe. Beim Thema Öffentlicher Nahverkehr gehe es derzeit zum einen um die Verbesserung der Taktung, aber auch um den einfachen und attraktiven Umstieg. Dass die Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs nun in dieser Einfachheit des Angebots und so günstig angeboten werde, „das gab es noch nie“, sagte Steffens.

Parkgebühren anpassen

Finanzbürgermeister Hans-Peter Kopp gab an, regulär würden in den ÖPNV 1,8 Millionen Euro zugeschossen. „Für den Tarif kommen nun nochmal 300 000 bis 350 000 dazu, für die Angebotserweiterung etwa 416 000 Euro. Damit sind es mehr als 2,5 Millionen Euro“. Baubürgermeister Oliver Martini fügte hinzu, die Gegenfinanzierung wolle man in den kommenden Jahren über die Parkgebührenanpassung erreichen.

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