23.04.2013
Pressespiegel

Neue Technik sorgt für Erleuchtung

Erstellt von Acher-Bühler-Bote

Kommunen setzen auf stromsparende LED-Lampen / Finanzhilfe aus Mitteln des Bundes

Von unserer Mitarbeiterin Michaela Gabriel Achern. Der Trend in der Straßenbeleuchtung geht eindeutig zur LED-Technik. Die Licht aussendenden Dioden („light emitting diode") mit dem geringen Strombedarf werden seit rund drei Jahren auf Platinen zu 20 oder mehr LEDs in Straßenlampen eingesetzt. Im Vergleich zu den gelben Straßenleuchten, die vorher mit 50 bis 70 Watt als energiesparend galten, liegt ihre Leistung bei nur 20 bis 40 Watt. Zum Vergleich: Die alten Natriumdampflampen, die vielerorts seit den 80er Jahren im Einsatz sind, lagen bei 125 Watt. „In Neubaugebieten macht man nichts anderes mehr als LED", erklärt der Vertriebs- und Produktmanager für innovative Beleuchtung, Gerhard Seifermann von der Süwag. Auch wenn die Natriumdampflampe mit dem gelblichen Licht weiterhin wirtschaftlich sei, laufe ihr die LED-Technik immer mehr den Rang ab. Sie sei in der Anschaffung noch etwas teurer, punkte aber mit dem um ein Viertel bis ein Drittel geringeren Stromverbrauch und einer um ein Vielfaches höheren Lebensdauer, die zwischen zwölf und 25 Jahren liegen kann. „Im LED-Licht ist die Farbwiedergabe echter", führt Lothar Baier vom E-Werk Mittelbaden einen weiteren Vorteil der LED-Technik an. Außerdem bringe man mit modernen LED-Leuchtköpfen auf den Straßenlampenmasten das Licht gezielter auf die Straße. Es strahle in der Regel nicht nach oben und kaum zu den Seiten ab. Achern hat bislang in der Kernstadt 30 LED-Leuchten, in Sasbachried bereits 76, in Sasbach 35, in Wagshurst 28 und in Großweier und Oberachern jeweils zwölf. Bereits zwischen 2007 und 2010 wurden in der Großen Kreisstadt alle Quecksilberdampf-Leuchtmittel abgeschafft und durch energiesparende Leuchtmittel mit gelblichem Licht ersetzt, ist im Rathaus noch zu erfahren. An Laufs Hauptstraße und im Neubaugebiet stehen bereits 91 LED-Lampen, und im Laufe des Jahres sollen mit Fördermitteln des Bundes weitere 175 auf LED umgerüstet werden. Kappelrodeck meldet einen LED-Straßenlampenbestand von 50 und hat bisher ohne Fördermittel umgerüstet. Hier sollen 2013 weitere Umstiegsmöglichkeiten geprüft werden. In Sasbachwalden leuchten die ersten sieben LED-Lampen im Büchelbach, weitere 71 sollen 2014 mit 20 Prozent Zuschuss vom Bund umgerüstet werden. Seit Februar hat Seebach seine erste LED-Straßenlampe (als Ersatz nach einem Unfall), weitere 70 sollen folgen. Sasbach hat vier und will weitere 105 auf die neue Technik umrüsten lassen. Die ersten 15 LED-Leuchten der Stadt Renchen stehen im Ortsteil Erlach. In nächster Zeit will die Kommune mit Hilfe eines 20-prozentigen Zuschusses vom Bund alle 656 ökologisch und ökonomisch problematischen Quecksilberdampflampen gegen LED-Leuchten austauschen. Appenweier setzt die stromsparenden Dioden bereits an 135 Lichtpunkten ein und hat dafür 40 Prozent Bundeszuschuss erhalten, ein Zuschussantrag für weitere 85 Leuchten wurde bereits gestellt. Aus Rheinau ist zu erfahren, dass 184 LED-Leuchten bereits Strom sparen und im Laufe des Jahren 170 weitere Straßenlampen umgerüstet werden sollen. Die Helligkeit im Laufe der Nacht zu reduzieren wird in Achern, Appenweier und Rheinau bereits genutzt, in Kappelrodeck, Renchen, Sasbach und Sasbachwalden dagegen noch. Stichwort: Das Licht und die Insekten Während die alten Quecksilberdampflampen unter Naturschützern und Biologen als wahre Insektenkiller gelten, erwiesen sich LED-Straßenlampen in einer wissenschaftlichen Arbeit von Gerhard Eisenbeis (Uni Mainz) aus dem Jahr 2009 als vergleichsweise insektenfreundlich. Sie zogen bei weitem nicht so viele Falter, Käfer, Fliegen und Wanzen an wie alle anderen getesteten Straßenlampen. „Wenn Insekten ans Licht fliegen, werden sie von ihren normalen Aktivitäten abgelenkt", erklärt Arno Schanowski vom Institut für Landschafts-Ökologie und Naturschutz (ILN) in Bühl. Oft müssten sich die Tiere dann im Umfeld der Straßenbeleuchtung erschöpft niederlassen und würden dort morgens von Vögeln abgesammelt. „Dadurch kommt es zu einer unnatürlichen Dezimierung der Bestände", erklärt der Biologe. Er hält die LED-Technik bei der Straßenbeleuchtung für einen Fortschritt, weil die Wellenlänge des Lichts die Insektenwelt weniger stark anspricht. Der geringe Stromverbrauch der LED sollte jedoch nicht dazu verleiten, mehr Helligkeit zu erzeugen als unbedingt gebraucht werde. Die Möglichkeit der Dimmung und die zeitliche Begrenzung der Beleuchtung sollte aus seiner Sicht daher unbedingt genutzt werden.

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