19.07.2013
Pressespiegel

Konjunktur im Wohnungsbau weiter günstig

Erstellt von Schwarzwälder Bote

Unternehmen sind zufrieden / Branche sucht nach Auszubildenden und Fachkräften

Ortenau (red/fel). Die baukonjunkturelle Lage stellt sich in Südbaden im Sommer 2013 alles in allem günstig dar, wobei zwischen den einzelnen Bausparten erhebliche Unterschiede festzustellen sind. Konjunkturlokomotive ist weiterhin der Wohnungsbau. Im Rahmen einer aktuellen Verbandserhebung bezeichneten im Juni 2013 im Bereich Ein- und Zweifamilienhausbau 90 Prozent, im Mehrfamilienhausbau 69 Prozent der befragten Firmen ihre Geschäftslage als gut beziehungsweise befriedigend. Auch im Wirtschaftsbau fallen die Urteile überwiegend günstig aus: 84 Prozent der Baufirmen bewerten die Lage als gut oder befriedigend, 16 Prozent äußern sich unzufrieden mit ihrer Geschäftsentwicklung. Deutlich ungünstiger sind die Umfrageergebnisse im öffentlichen Hochbau sowie im Straßenbau. Hier verzeichnen 67 Prozent beziehungsweise 50 Prozent der Firmen eine unbefriedigende Geschäftslage. Besser wird die Situation im Tiefbau bewertet. Grund für die insgesamt schwache Nachfrage im öffentlichen Bau sind die Sparzwänge bei Bund, Land und Gemeinden. Säumige Auftraggeber bereiten immer öfter Grund zur Sorge. Nach wie vor sehen sich die Firmen am Markt überwiegend mit harten Wettbewerbsbedingungen konfrontiert. Darüber hinaus klagen 72 Prozent der Betriebe weiterhin über eine säumige Zahlungsweise der Auftraggeber. Die Zahl der arbeitslosen Bauarbeiter ist im Bereich der Arbeitsagentur Offenburg im Juni 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 6,9 Prozent auf 108 zurückgegangen. Sorge bereitet der Baubranche ein zunehmender Mangel an Fach- und Führungskräften. 78 Prozent der bei der Verbandserhebung befragten Unternehmen verzeichnen einen Arbeitskräftemangel bei Facharbeitern. Demgemäß ist die Ausbildungsbereitschaft der Firmen hoch, wobei viele Unternehmen Schwierigkeiten haben, geeignete Auszubildende zu finden. In Südbaden ist die Zahl der Auszubildenden in den Bauberufen im Ausbildungsjahr 2012/2013 im Vergleich zum Vorjahr auf 1473 zurückgegangen. Wie die Statistik der Sozialkassen der Bauwirtschaft zeigt, gleicht bundesweit die Zahl der Berufseinsteiger am Bau die Zahl der Rentenabgänge bei Weitem nicht aus. Festzustellen ist darüber hinaus eine zunehmende Alterung der Belegschaft. Während 1995 noch die Hälfte der gewerblichen Arbeitnehmer in der Bauwirtschaft unter 35 Jahre alt war, lag dieser Anteil 2012 nur noch bei 31 Prozent. Um den Nachwuchsmangel zu bekämpfen, setzt die Bauwirtschaft Baden-Württemberg seit Frühjahr 2013 unter dem Slogan »Bau - dein Ding« eine umfassende Nachwuchskampagne um. Hauptzielgruppe sind Schulabgänger, die über die hohe Qualität der Ausbildung und die guten Aufstiegschancen informiert werden. Um die Baukonjunktur weiter zu stabilisieren, appelliert die Bauwirtschaft Baden-Württemberg an die Politik, die Rahmenbedingungen ftir das Bauen zu verbessern. So sei beispielsweise eine leistungsfähige Infrastruktur unverzichtbare Grundlage für wirtschaftliches Wachstum. Bund, Land und Gemeinden seien daher gefordert, die öffentlichen Bauinvestitionen bedarfsgerecht zu erhöhen, um den Erhalt und den notwendigen Ausbau der Infrastruktur sicherzustellen. Für Unmut sorgte in der Vergan-genheit, dass sich sowohl im Verkehrswegebau als auch im öffentlichen Hochbau in den vergangenen Jahren ein gewaltiger Investitionsrückstand aufgebaut habe. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau beziffert in ihrem Kommunalpanel 2012 den kommunalen Investitionsrückstand in Deutschland auf 128,2 Milliarden Euro. Forderung nach einer leistungsfähigen Infrastruktur. Was den Straßenbau in Baden-Württemberg angeht, so sei in den Bereichen Neu- und Ausbau sowie Erhaltung und Umbau allein in den Jahren 2001 bis 2012 ein Investitionsdefizit von rund 1,3 Milliarden Euro aufgelaufen. Bei den Landesstraßen liege der Fehlbetrag in diesem Zeitraum bei mehr als 800 Millionen Euro. Infolge der Sparpolitik würden wichtige Projekte in Südbaden wie der sechsspurige Ausbau der A5 von Offenburg bis zur Schweizer Grenze nur schleppend umgesetzt oder auf unbestimmte Zeit hinausgezögert. Auch der Schienen-wegebau leide unter dem Spardiktat: Der Ausbau der Oberrheinbahn zwischen Karlsruhe und Baden-Baden liegt um Jahre hinter dem ursprünglichen Zeitplan zurück. Vor diesem Hintergrund fordert die Bauwirtschaft dringend eine deutliche Aufstockung der Mittel für den Ausbau und die Erhaltung der Infrastruktur. Zusätzlich müsse eine zweckgebundene PKW-Maut auf Autobahnen eingeführt werden, deren Erlös ausschließlich für den Verkehrswegebau verwendet wird.

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