04.04.2013
Pressespiegel

Gute Noten für Standort Lahr

Erstellt von Lahrer Zeitung

Studie liefert Argumente für ein Logistikzentrum an der A5 / Delegation reist nach Berlin

Von Mark Alexander Lahr. Ein Güterverkehrszentrum in Lahr ist wirtschaftlich sinnvoll. Das ist das Zwischenfazit einer Studie im Rahmen des EU-Förderprogramms »Code 24«. Grundvoraussetzung sind aber Bahngleise an der Autobahn. Wenn das Stichwort »Code 24« fällt, blicken die Beteiligten weit über die Stadtgrenzen hinaus. Die Verkehrsachse zwischen Rotterdam und Genua rückt dann in den Fokus. »Nirgendwo in Europa werden so viele Güter transportiert«, sagte gestern Ingenieur Ralf Chaumet. Und Lahr soll mit einem Logistikzentrum in Zukunft eine Schnittstelle entlang dieser Achse werden. Die ersten Schritte sind getan. Im September wurde Lahr in Genua in das EU-Projekt »Code 24« aufgenommen. Derzeit wird eine Machbarkeitsstudie erstellt. Erste Ergebnisse stellte Chaumet von der Ernst Basler und Partner AG aus Zürich gestern im Rathaus vor. Und diese sind sehr erfreulich für die Lahrer. »Dieses Terminal ist betriebswirtschaftlich sinnvoll«, zog Chaumet ein Fazit. Ein mögliches Logistikzentrum erfülle die von »Code 24« angestrebten Ziele »in hohem Maße«. Im Zentrum steht der Güterverkehr, der von den Straßen auf die Schienen verlagert werden soll. Lahr kann im Vergleich zu umliegenden Terminals mit diversen Standortvorteilen punkten. Zum einen wäre an der A 5 Platz für Züge mit Längen von mehr als 750 Metern. In den Terminals in Karlsruhe, Weil am Rhein, Basel oder Kleinhüningen müssten diese hingegen rangieren, so Chaumet. »Züge auseinandernehmen, das kostet Geld«. Das Terminal in Straßburg sei vorwiegend auf Frankreich-Verkehr Landwirtschaftliche Flächen zwischen Autobahn und Zweckverbandsgelände kommen für ein Logistikzentrum infrage - wenn die autobahnparallele Bahntrasse umgesetzt wird. Die Stadt müsste diese Flächen noch erwerben. Grafik: Landesvermessungsamt; Bearbeitung: Stadt Lahr ausgelegt. Und der Weg zu den Zentren in Mannheim und Basel führe oftmals über verstopfte Autobahnen oder durch Ballungsräume. »Ein Terminal in Lahr kann eine bedeutende Lücke schließen«, heißt es in der Studie. Lahr als Umschlagplatz würde einen großen Einzugsbereich erreichen. Dieser erstreckt sich vom Hochschwarzwald über Freiburg bis Rastatt und ins Elsass. Die Verladung von Lkw auf Züge (»rollende Landstraße«) sei in Freiburg zwar möglich, aber die dortige Anlage weise »Kapazitätsund Qualitätsmängel« auf. In Lahr könnten die Lkw das Leistungszentrum direkt von der Autobahn erreichen. »Sie durchfahren keine Wohngebiete.« Empfohlen wird eine Anlage mit zwei Kilometern Länge, damit dort auch große Züge parken können. Die Studie hat einen Flächenbedarf von rund 20 Hektar ermittelt. Gebaut werden könnte das Zentrum mit einer Breite von 50 Metern zwischen der Autobahn und östlich der sogenannten Panzerstraße. »Bis 2019 könnten wir in der Lage sein, ein Leistungszentrum in Betrieb zu nehmen«, sagte Oberbürgermeister Wofgang G. Müller gestern. Die Bauzeit schätzt Chaumet auf etwa zwei Jahre. Ganz wichtig ist aber eine Voraussetzung: Das dritte und vierte Gleis beim Rheintalbahnausbau müssen an die Autobahn. Kommt stattdessen die Bündelungstrasse, würde Chaumet »große Hindernisse« für ein Logistikzentrum sehen. Diese Situation ist bei der Studie dann auch schlicht ausgeklammert worden. OB Müller würde das Terminal am liebsten ausschließlich auf Lahrer Gemarkung bauen. In Frage kommen überwiegend Flächen in Privat- oder Landesbesitz, die die Stadt erwerben müsste. Kritische Stimmen zu den Plänen hatte es zuletzt im Friesenheimer Gemeinderat gegeben. Bekanntlich ist die Gemeinde gegen eine Trassenführung entlang der A 5. Müller entgegnete, dass es mit den Nachbargemeinden frühzeitig Gespräche gegeben habe. Das Thema Logistikzentrum sei rechtzeitig im Zweckverband behandelt worden. Bürgermeister aus dem Umland seien auch bei einer Präsentation in der Landesvertretung in Brüssel dabei gewesen. Heute stellen die Lahrer die Studie im Bundesverkehrsministerium in Berlin vor. Am 25. Januar waren sie bereits zu Gast in Stuttgart. Man baue auf die »Unterstützung des Landes«, so Müller. Selbstredend, dass in diesem Zuge auch eine Entscheidung pro Autobahn-Trasse erhofft wird.

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