04.05.2013
Pressespiegel

Die Stadthalle ist gerettet

Erstellt von Mittelbadische Presse

Einkaufszentrum: Alle Bieter wollen Gebäude erhalten /Dritte Dialogphase geplant/Zuschlag Ende 2013

Rund 250 Interessierte verfolgten gestern Abend in der Reithalle die mit Spannung erwartete Präsentation der überarbeiteten Entwürfe fürs geplante Einkaufszentrum. Einen klaren Wunsch der Offenburger haben die vier Bieter bereits erfüllt: Die alte Stadthalle wird bei allen Plänen erhalten. Es wird aber noch weiter gefeilt: Bürgermeister Oliver Martini kündigte eine dritte Dialogphase an, bevor Ende des Jahres der Zuschlag ergehen soll. VON CHRISTIAN WAGNER Offenburg. Wie bei der Kandidatenvorstellung bei einer Bürgermeisterwahl ging es gestern Abend in der Reithalle zu. Exakt zehn Minuten hatten die vier Bieter für das geplante Einkaufszentrum Zeit, um ihre überarbeiteten Entwürfe vorzustellen. Das war für die Vertreter der Investoren zum Teil ganz schön eng: »Zehn Minuten Zeit für acht Monate Arbeit ist grausam!«, stöhnte eine der Referentinnen. Aber es half nichts: OB Edith Schreiner hatte zu Beginn die Spielregeln genau erklärt und sich zugleich bedankt, dass die Bieter bereit waren, ihre Entwürfe persönlich zu präsentieren, obwohl es sich eigentlich um ein nichtöffentliches Verfahren handle. Es dürfte indes nicht die letzte öffentliche Präsentation gewesen sein: Bürgermeister Oliver Martini kündigte eine dritte Dialogphase mit den Bietern an, ehe der Gemeinderat Ende des Jahres entscheidet, wer den Zuschlag erhält. Der Begriff Einkaufszentrum sei eigentlich nicht korrekt, sagte Martini. Es gehe vielmehr darum, ein neues Stadtquartier zu schaffen. Gewünscht sei aus Sicht der Stadt künftig ein »Rundlauf«, der das Dreieck Lindenplatz, südliche Hauptstraße und Sparkassen-/Stadthallenareal verbinde. »Wir wollen die Innenstadt fitmachen für die Zukunft«, betonte Martini. Und sehen die einzelnen Konzepte aus: MAB Development Deutschland GmbH: Man wolle ein offenes, urbanes Innenstadtquartier schaffen und keinen geschlossenen Center, sagte MAB-Projektleiter Matthias Barschitz. Zwei große Plätze sollen für Aufenthaltsqualität sorgen: der Gustav-Rée-Platz vor der jetzigen Metzgerei Burg und der Unionsplatz im Herzen des Quartiers. Die alte Stadthalle will Barschitz aus dem Dornröschenschlaf erwecken. Zwei Wege, einer als Fortführung von der Lange Straße, einer von der Hauptstraße, sollen das Quartier an die Innenstadt anbinden. 22 Geschäfte und 30 Wohneinheiten sollen entstehen. Verkaufsfläche: 12000 m². Norddeutsche Grundvermögen: Barbara Possinke gratulierte zunächst den Offenburgern: »Sie haben es geschafft, die alte Stadthalle zu retten - herzlichen Glückwunsch!« Das historische Gebäude hatte sie deshalb als »Symbolbild« für ihre Präsentation gewählt. Über einen der Bögen der Stadthalle werde es auch einen Zugang in das Quartier geben. Weitere Zugänge führen über die nördliche Hauptstraße Haus 17 oder 19 sowie über eine Verlängerung der Lange Straße in das Innere, wo sich ein zentraler Platz befinden soll. »Dort spielt sich das Leben ab!«, so Possinke. Eine Rampenanlage soll überdies vom Hotel Union zur alten Stadthalle führen. 63 Geschäfte sollen entstehen. Verkaufsfläche: 11500 m². OFB/MIB: Die kleinste Verkaufsfläche aller Bieter hatte der Entwurf der OFB/MIB aufzuweisen. »Wir wollen keinen Einkaufscenter, sondern das besagte Stadtquartier«, sagte OFB-/MIB-Vertreter Uwe Schäfer. Dies gelinge, indem man verschiedene solitäre Geschäftshäuser so anordne, dass es eine Einheit ergebe. Im Gegensatz zum ersten Entwurf ist nun der Erhalt der Stadthalle geplant. »Wir sind lernfähig«, so Schäfer. 18 Geschäfte und 30 Wohneinheiten sollen entstehen. Verkaufsfläche: 9700 m². ECE/Strabag: »Wir möchten die Strukturen Offenburgs aufnehmen«, betonte Gerd Wilhelmus. Die für Offenburg typischen krummen Gassen und verschiedenen Dächer habe man deshalb in die Planung aufgenommen. In der Mitte des Quartiers ist ein 800 m² großer Platz geplant. Die Stadthalle soll als Markthalle genutzt werden. Als einziger Bieter nannte Wilhelmus mögliche Mieter, unter anderem Migros, Saturn, Rewe, Zara und Mango. 60 Geschäfte und 44 Wohneinheiten sollen entstehen. Verkaufsfläche: 12000 m². Übrigens: Wer mit der zehnminütigen Präsentation nicht hinkam, dem halfen die Offenburger aus der Patsche. Bei der jeweils folgenden 15-minütigen Fragezeit hatten die Bieter Gelegenheit, die fehlenden Informationen zu platzieren. HINWEIS: Die abgebildeten Entwürfe auf dieser Seite sind in der Reihenfolge angeordneten, in der sie gestern Abend in der Reithalle präsentiert wurden.

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