23.11.2012
Pressespiegel

Besondere Investitionen und reichlich Optimismus

Erstellt von Mittelbadische Presse

Doppelhaushalt 2013/2014 mit positiven Vorzeichen / Schulden steigen weiter

In der Stadthalle präsen­tierte die Stadt am Mitt­wochabend den Entwurf für den Doppelhaushalt 2013/14, den der Gemein­derat einstimmig bejahte und am 12. Dezember formvollendet beschließt. Der Finanzplan des »Konzerns Stadt« weise, so Bürgermeister Erny, »ohne Neuverschuldung ein riesiges Investitions­volumen« auf. VON MARC FALTIN Gengenbach. Entsprechend zufrieden zeigte sich Bürger­meister Thorsten Erny mit der »monatelangen Arbeit in der Kämmerei unter Regie von An­dreas Bruder«, der die erkrank­te Rechnungsamtsleiterin Ma­rietta Ahne vertritt, und den Ergebnissen der eineinhalbtä­gigen Beratung mit der Haus­haltskommission und damit auch den Gemeinderatsfraktio­nen. Bruder erläuterte am Mitt­woch vor dem Gemeinderat und den drei Ortschaftsräten sowie zahlreichen Bürgern den auf­wendigen Finanzplan mit Ge­samtvolumen von 45,48 Millio­nen und 46,20 Millionen Euro. Im Vergleich zum vorigen Doppelhaushaltplan sind die Vorzeichen deutlich positiver. Die Nettoinvestitionsrate - je­ne Größe, die (nach Abzug von Tilgungsleistungen) von Ver­waltungs- an Vermögenshaus­halt zugeführt wird und die Finanzkraft für künftige Inves­titionen stärkt - steht für 2013 mit 1,63 Millionen Euro zu Bu­che, für 2014 mit 1,58 Millionen Euro. Für den Haushalt 2010/11 mussten alarmierende Minus­beträge eingeplant werden, wobei Bruder eine »schwarze Null« zum Jahresende für mög­lich hält, da die November-Steu­erschätzung mit Mehreinnah­men verbunden sei. Während beim vorigen Doppelhaushalts­plan im Schatten der allgemei­nen Finanzkrise der Stadt rund 3,6 Millionen Euro auf der Ein­nahmenseite fehlten, sprudeln nun wieder Zuweisungen und andere Steuerquellen. Während die Stadt im Bereich der Steuern und allgemeinen Zuweisungen durchschnittlich 12,35 Millio­nen Euro pro Jahr verzeichne­te, dürften es nun jeweils fast zwei Millionen Euro mehr sein. Daher können auch steigenden Personalkosten von 4,81 auf 5,23 Millionen Euro gut aufgefangen werden. Tariferhöhungen, Per­sonalbedarf für Kleinkindbe­treuung und der hauptamtliche Feuerwehrwart wirken sich für den nach dem Hukla-Aus mit über 150 Stellen fast größten Ar­beitgeber Gengenbachs aus. Entsprechend drückt der Schuh bei den Gewerbesteuer­einnahmen, die mit 1,5 Milli­onen Euro für eine Kommune dieser Größe sehr bescheiden sind. »Derzeit liegen wir bei 1,7 Millionen Euro«, so Bruder, der wie sein Dienstherr die Hoff­nung hegt, dass die Trendwen­de bei der Entwicklung der Einwohnerzahl erreicht sei: »Am 30. Juni 2012 waren es 11059, ein Jahr zuvor 11006.« Jeder neue Einwohner bringe steuertech­nisch mindestens 1050 Euro pro Jahr. Pro Gengenbacher steigen indes die Schulden von 2027 Eu­ro zum Ende 2011 auf 3001 Euro zum Ende 2014 an. »Der Schnitt im Regierungspräsidium Frei­burg liegt bei 708 Euro«, nann­te Bruder einen bedenklichen Vergleichswert, sagte aber auch: »Das städtische Anlage­vermögen lag Ende 2010 bei 98,7 Millionen Euro mit Eigenkapi­talanteil von 78 Prozent.« Minimum an Rücklagen Und dieses Vermögen über­steigt nun deutlich die 100-Mil­lionen-Marke, wenn im Herbst 2013 die 500 Studenten den rund 9,2 Millionen teuren »Bil­dungscampus« am Schulzen­trum beziehen. Die Stadt als Bauherrin wickelt dieses Pro­jekt über den Nachtragshaus­halt 2012 und die Städtische Wohnungswirtschaft ab. An Zuschüssen sind 2,14 Millionen Euro zugesagt, weitere 750 000 Euro werden 2013 aus dem Aus­gleichsstock erhofft. »Wir haben günstigen Zins über 30 Jahre er­halten«, merkte Erny an. Dem Bildungscampus« folgt mit dem rund 3,4 Millionen Euro teuren Kindergarten in gemein­samer Trägerschaft von Stadt und Mutterhaus der Franziska­nerinnen im Jahr 2014 ein weite­res Großprojekt, das langfristig deutlich Kosten sparen soll im Kindergartenbereich mit fünf städtischen Einrichtungen. Die Schulmensa-Erweite­rung, zwei neue Fahrzeuge für Reichenbachs Feuerwehr, Fort­setzung des Sanierungspro­gramms »Südliche Altstadt«, Sa­nierung von Gemeindestraßen und Breitbandkabelanbindung bilden weitere Investitions­schwerpunkte im Kernhaus­halt. Ein Haushalt, der bei Rück­lagen von rund 430 000 Euro nur knapp überm gesetzlichen Mi­nimum liegt und von stabiler Konjunkturlage abhängt - wie der Vermögenshaushalt laut Bruder von Zuschüssen und Grundstückserlösen (fast 1,2 Millionen Euro sind in 2013 ein­geplant). »Aufwärts auf der Ach­terbahn«, zitierte Bruder einen Satz, der anderswo im Zuge von Gemeindefinanzen gefallen sei.

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