03/04/2015
Pressespiegel

„Größte Geothermie-Messe der Welt"

created by Badische Zeitung

Martin Herrenknecht eröffnet am Donnerstag die zweitägige Geotherm in Offenburg

OFFENBURG (hsl). Horst Kreuter kommt viel herum in der Welt, ins Schwärmen kommt der Ingenieur aber vor allem in Offenburg, das in dieser Woche wieder zum Treffpunkt der internationalen Geothermie-Szene wird: „Für mich ist die Geotherm die größte Geothermie-Veranstaltung der Welt", sagt der Vertreter des Bundesverbands Geothermie und der Geothermal Engeneering GmbH aus Karlsruhe über die Fach- und Kongressmesse. Mehr als 3500 Fachbesucher aus 38 Nationen sind im vergangenen Jahr laut Christina Sedelmaier zur Geotherm gekommen. Die Projektleiterin der Messe Offenburg erwartet wieder ähnliches Interesse und sieht eine Tendenz zu weiterer Internationalisierung. Für Messechefin Sandra Kircher ist „die Welt wieder zu Gast in Offenburg." Und für Prof. Detlev Doherr von der Hochschule Offenburg, einen der Gründerväter der Geotherm, hat sich die Veranstaltung längst gegen hochkarätige Konkurrenz in Städten wie Madrid und Paris etabliert. Das hängt laut Doherr auch mit der Qualität zusammen: Ein Beirat sorgt während der einjährigen Vorbereitungen dafür, dass das Vortragsprogramm so aktuell wie nur möglich ist 190 Aussteller aus 18 Nationen werden das Neueste zum Thema Erdwärme präsentieren: In ihrer neunten Ausgabe füllt die Geotherm wieder die Oberrheinhalle, die Ortenauhalle und die Baden-Arena. Parallel laufen zwei Kongresse zur oberflächennahen und Tiefen-Geothermie, übersetzt werden die rund 40 Vorträge in drei Sprachen. Die Eröffnungsrede hält am Donnerstag ab 10.10 Uhr Martin Herrenknecht, dessen Schwanauer Unternehmen nicht nur weltweit Tunnel bohrt, sondern mit der Herrenknecht Vertical GmbH auch auf Erdwärme setzt. Zu einem Abendempfang wird Minister Franz Untersteller erwartet. Zwar leidet die Geothermie-Szene noch immer unter Pannen wie in Staufen, im schwäbischen Wurmlingen, Schorndorf oder Leonberg. Immer hatten die Schadensfälle mit Grundwasser zu tun - mal kam es zu Hebungen und Rissen in den Häusern, mal brach die Erde ein. Laut Eva de Haas vom Umweltministerium hat das Land reagiert, verbindliche Leitlinien geschaffen, für qualifizierte Bohrgeräte¬führer gesorgt und eine Überwachung des Untergrundes durch externe Experten installiert. „Seit 2009 gab es keine neuen Schadensfälle mehr." „Es gibt immer ein Restrisiko, aber es ist überschaubar". Eva de Haas über die Geothermie. Für zusätzliche Sicherheit soll künftig eine automatische Abdichtungsüberwachung sorgen, durch die verhindert wird, dass Grundwasserströme unkontrolliert angebohrt werden. „Es gibt immer ein Restrisiko", sagt de Haas, „aber es ist überschaubar." Für sie ist klar: „Geothermie bleibt ein wichtiger Bestandteil der Energiewende." Wie Geothermie funktioniert, erklärt auf der Geotherm auf spielerische Weise das Landesforschungszentrum Geothermie. Seine Vertreterin Birgit Müller verweist auf einen Film des Zentrums, der im Internet abrufbar ist und die Möglichkeiten aufzeigt: Alle 40 Millionen deutschen Haushalte könnten 6000 Jahre mit Erdwärme geheizt werden. Und die 30 000 Erdwärmesonden, die es in Baden-Württemberg bereits gibt, sparen 40 Millionen Liter Heizöl — und damit 120 000 Tonnen CO2. Für Horst Kreuter zeichnet sich ab, dass es nach etwas Stagnation 2015 mit der Tiefengeothermie wieder vorangeht. So wolle etwa München seinen kompletten Wärmebedarf aus Geothermie und erneuerbaren Energien decken. Auch der Raum Straßburg/Kehl biete reichlich Potenzial — auch für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Da Straßburg bereits über ein Fernwärmenetz verfüge, müssten nur noch die heißen Schichten des Oberrheingrabens angezapft und angeschlossen werden. Das wäre aus Sicht von Kreuter in zwei bis drei Jahren machbar. Offenburg sei leider nicht geeignet: „Die Geologie passt hier nicht." HINTERGRUND. Naher an die Szene. Elf Jahre lang hat die Internationale Geothermiekonferenz in Freiburg getagt, jetzt wurde sie nach Offenburg verlegt. „Wir wollen mit dem Wechsel nach Offenburg die Internationalisierung vorantreiben" , sagt Marcus Brian vom Veranstalter Enerchange. Die Konferenz, die zu den Führenden in Sachen Tiefengeothermie gehört, startet bereits am 4. März, einen Tag vor der Geotherm, mit fünf Foren. Am 5. März sind Exkursionen geplant.

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