Initiativen
Durbach lebt mit einem ausgeprägten Wir-Gefühl. „Wir für unsere Gemeinde“ ist eine Ideenbörse, ein Bürgerforum, aus dem bereits 10 Arbeitsgruppen hervorgegangen sind. Einige Projekt sind bereits realisiert worden. Darauf sind alle stolz.
20 Frauen und Männer lassen eine 30-jährige Tradition wieder aufleben: die Durbacher Nachbarschaftshilfe. Hilfe zu organisieren, in allen Notlagen, für Jung und Alt ist das Ziel. Dazu gehören die Mithilfe bei Einkäufen, Ämterbesuch, ebenso Gespräche, Spaziergänge, Kinderbetreuung sowie Entlastung von pflegenden Angehörigen.
Traditionell wird die Bach- und Wanderwege-Instandsetzung jedes Jahr von Bürgern durchgeführt.
Der Spielplatz auf der Alm ist schon saniert worden.
Die Zufahrt zum Sendelbach wurde aus Sicherheitsgründen von den Bürgern verbreitert.
Ein 220 Jahre altes Wegekreuz im Ergersbach konnte gerettet und saniert werden – dank Spendern und Sponsoren. Anwohner und Liebhaber des Kleindenkmales holten es aus der Versenkung und gaben ihm neuen Glanz.
Im alten Schulhaus in Ebersweier entstand das Haus der Vereine. Vereinshelfer deckten das alte Dach ab und halfen so die Gemeindekasse zu entlasten. Durch dieses Engagement konnte die Bausumme um 150.000 Euro gesenkt werden.
Schüler bauten im Rahmen des Durbacher Ferienprogramms 2003 sieben Bänke. Sie stellten diese im Vollmersbach, Sendelbach, am Kapelleck und am Münsterblick auf. Zwei Bänke stehen in Ebersweier. Das Holz für die Sitzgelegenheiten stiftete die Gemeinde.
Die alten Glocken der Ebersweierer Pfarrkirche erhielten ein kleines Glockenhaus. Die Planung übernahm das Erzbischöfliche Bauamt in Freiburg. Die Kosten für das Material trug die Kirchengemeinde. Ehrenamtliche Helfer bauten in 300 Arbeitsstunden das Häuschen.
350 Meter Durbachtalweg wurden von 33 Ebersweierer Bürgern saniert. Zwischen Krone-Brücke und der ehemaligen Brennerei Bruder wurde die komplette Bepflasterung herausgenommen, der Weg neu eingesandet, die Steine gereinigt und neu verlegt. Außerdem wurden zwei neue Ruhebänke aufgestellt. Auch das Helferfest kostete die Gemeine keinen Pfennig. Ein Gastwirt stiftete das Essen, ein ortsansässiges Versicherungsbüro spendierte die Getränke.
Das ist bürgerschaftliches Engagement in Vollendung.